Desinfektion von Aquakulturwasser mit Calciumhypochlorit
Herausforderungen:
Aufgrund der hohen Dichte an Wasserorganismen und der kontinuierlichen Ansammlung organischer Abfälle sind Aquakultursysteme stark anfällig für bakterielle, virale und parasitäre Infektionen. Krankheitsausbrüche durch verunreinigtes Wasser können zu einer Verringerung der Produktionsleistung und der Wachstumsraten sowie zu einer erhöhten Sterblichkeit führen. Viele der herkömmlichen Desinfektionsmittel verlieren in warmem Wasser oder Wasser mit hohem Gehalt an organischen Stoffen an Wirksamkeit und schädigen die Fische oder hinterlassen unerwünschte Rückstände.
Lösungen:
- Calciumhypochlorit in einer kleinen Menge Wasser auflösen, gut umrühren und anschließend auf die gewünschte Konzentration verdünnen.
- Gleichmäßig am Einlauf oder im Hauptkreislaufrohr des Wassers einstreuen und dabei eine gründliche Durchmischung gewährleisten. Direkten Kontakt mit Fischen vermeiden, um zu hohe lokale Konzentrationen zu verhindern.
- Tägliche Erhaltungsdosis (niedrige Dosierung): 0,5–1,0 g/m² hinzufügen.3Das Wasser muss täglich gewechselt werden, um eine Restchlorkonzentration von 0,3-0,5 mg/L aufrechtzuerhalten.
- Periodische Schockdosierung: Geben Sie zweimal wöchentlich Calciumhypochlorit zum zirkulierenden Wasser hinzu, um eine Restchlorkonzentration von 0,8-1,0 mg/L aufrechtzuerhalten.


Ergebnisse:
- Verbesserte Biosicherheit:Beseitigt wirksam schädliche Organismen und reduziert so Krankheitsausbrüche und Sterblichkeitsraten in Teichen und Becken.
- Verbesserte Gesundheit der Wasserorganismen: Schafft eine sauberere aquatische Umwelt und fördert so eine bessere Futterverwertung und höhere Wachstumsraten bei Fischen, Garnelen und anderen Zuchtarten.
- Betriebliche Effizienz:Erfordert eine geringere Dosierung bei gleichbleibender Desinfektionswirkung, wodurch Kosten und Personalaufwand gespart werden.
- Umweltsicherheit:Zersetzt sich nach der Reaktion in harmlose Nebenprodukte, wodurch die Sicherheit für Wasserorganismen gewährleistet und die Umweltbelastung minimiert wird.



