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Integrierte Lösung zur Biofouling-Kontrolle und Korrosionsverhütung in industriellen Kühlwassersystemen
Lösungen

Integrierte Lösung zur Biofouling-Kontrolle und Korrosionsverhütung in industriellen Kühlwassersystemen

Herausforderungen

In Kühlwassersystemen großer Chemieanlagen, Kraftwerke und Industrieanlagen sind Biofouling und Algenwachstum die Hauptursachen für verminderte Wärmeaustauscheffizienz und beschleunigte Anlagenkorrosion. Herkömmliche Wasseraufbereitungsverfahren basieren größtenteils auf flüssigem Chlor oder niedrig konzentriertem Natriumhypochlorit. Industriebetreiber stehen jedoch vor drei gravierenden Problemen:

Verschärfung der Vorschriften für die Lagerung gefährlicher Stoffe: Flüssiges Chlor und hochgefährliche Chemikalien unterliegen weltweit extrem strengen Transport- und Lagervorschriften, was zu enormen Kosten für die Einhaltung dieser Vorschriften führt.
Biofilmresistenz und thermische Transportdegradation: Die kontinuierliche Exposition gegenüber einem einzigen Biozid ermöglicht es Bakterien, Resistenzen zu entwickeln und dicke biologische Filme auf den Oberflächen von Wärmetauschern zu bilden, die die Wärmeübertragungseffizienz stark beeinträchtigen und den Energieverbrauch erhöhen.
Schneller chemischer Zerfall und Systemkorrosion: In heißem oder organisch belastetem Kreislaufwasser zersetzen sich gängige Desinfektionsmittel schnell. Darüber hinaus beschleunigen unkontrollierte, lokal hohe Konzentrationen häufig die elektrochemische Korrosion in metallischen Rohrleitungen.
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Lösungen

Um diese betrieblichen Engpässe zu überwinden, haben wir eine innovative Lösung eingeführt, die auf hochreinen, stabilen festen Oxidationsmitteln in Kombination mit einer intelligenten, synergistischen Dosierungsstrategie basiert:

Kernproduktkombination: Hochwertiges, nach dem Natriumverfahren hergestelltes Calciumhypochlorit (70 %) dient als primäres, schnell wirkendes Biozid, kombiniert mit Trichlorisocyanursäure (TCCA) als langsam freisetzendem Stabilisator und synergistischem Schockmittel. Dieser Zweikomponentenansatz bietet eine extrem hohe Chlorverfügbarkeit, ohne dass eine komplexe, explosionsgeschützte Lagerinfrastruktur vor Ort erforderlich ist.
Duale Dosierungssteuerung (Impulsstoß & kontinuierliche Mikrodosierung): Mithilfe einer automatisierten Vordosieranlage wird Calciumhypochlorit in einer niedrigkonzentrierten Stammlösung für die kontinuierliche Mikrodosierung zur Aufrechterhaltung der Hintergrundkontrolle vorgemischt. Periodisch werden automatisierte Stoßbehandlungen mit hoher Konzentration ausgelöst, um hartnäckige Biofilme vollständig zu entfernen und bakterielle Resistenzen zu verhindern.
Synergistisches Wasserhaushalts- und Korrosionsschutzprotokoll: Die Lösung beinhaltet eine Echtzeit-Sättigungsüberwachung zur dynamischen Anpassung von pH-Wert und Gesamtalkalität. Dies gewährleistet eine hohe biozide Wirksamkeit, eliminiert gleichzeitig das Risiko von Kalkablagerungen und schützt die Systemmetallurgie vor Korrosion.

Ergebnisse

Diese integrierte Lösung wurde an mehreren Standorten der Schwerindustrie eingesetzt und erzielte hervorragende Betriebskennzahlen:

Wiederhergestellte thermische Effizienz: Die Entfernung des Biofilms auf den Wärmetauscherflächen lag bei über 98 %, wodurch die Wärmeübertragungseffizienz wieder auf über 95 % der ursprünglichen Auslegungskapazität gesteigert und der Energieverbrauch erheblich gesenkt wurde.
Reduzierter Aufwand für Compliance und Sicherheit: Durch den Ersatz von flüssigem Chlor wurden die Sicherheitsrisiken der Anlage deutlich verringert, wodurch die Kosten für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und das Sicherheitsmanagement vor Ort um etwa 35 % gesenkt werden konnten.
Verlängerte Lebensdauer der Geräte: Die Korrosionsraten wurden deutlich unter die branchenüblichen Grenzwerte gesenkt. Die Abwasserentsorgung wurde umweltverträglicher gestaltet, wodurch ein optimales Gleichgewicht zwischen effektiver Desinfektion und langfristigem Anlagenschutz erreicht wurde.
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